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Familie / Ordnung / Unterordnung:
Riesenschlangen (Boidae) / Pythons (Pythoninae) / Schlangen (Serpentes)
Lateinischer Name:
Morelia viridis
Beschreibung:
Den Grünen Baumpython (Morelia viridis) findet man in
Neuguinea sowie einigen vorgelagerten Inseln und im Norden Australiens.
Dort ist diese Schlange in den tropischen Regenwäldern in einer Höhe von bis zu 2.000 Metern
beheimatet.
Der Grüne Baumpython (Morelia viridis) ist eine baumbewohnende Schlange, die eine
Gesamtlänge von 1,50 m bis 1,8 m hat. In seltenen Fällen erreichen große Weibchen sogar
eine Länge bis 2,0 m. Die Schlange kann bis 2,2 kg schwer werden. Die Farbe des Grünen
Baumpythons ist, wie der Name schon verrät, grün. Sie hat einen für Schlangen eher
schlanken Körper mit einem relativ langen Schwanz. Ihr großer Kopf ist deutlich von
ihrem Hals abgesetzt. Der Grüne Baumpython ist für den Menschen ungefährlich, da er
weder giftig ist noch aggressiv auf diesen reagiert.
Hauptsächlich hält sich diese Schlangenart aus der Familie der Riesenschlangen auf
Bäumen oder
in Sträuchern auf. Sie ist ein typischer Lauerjäger, der bewegungslos in einem guten Versteck auf
seine Beute wartet. Gezielt und reaktionsschnell überbrückt die Schlange dann eine gewisse Distanz und
beist zu. Dieses Jagdverhalten erfolgt sowohl tagsüber als auch nachts, wobei festgestellt wurde,
dass die Jagdaktivität mit zunehmender Größe und zunehmendem Alter eher in die Nachtstunden verlegt wird.
Zu ihrer Beute gehören kleine Säugetiere, Echsen, Vögel und Insekten.
Mit etwa drei Jahren ist der Grüne Baumpython geschlechtsreif. Diese Schlangenart ist eine
ovipare, d. h. eierlegende Schlange. Nach der Befruchtung, die zu jeder Jahreszeit erfolgen kann, ist das Weibchen
70 bis 90 Tagen trächtig. Anschließend legt es 5 bis 35 Eier in einem Versteck ab und
betreibt 45 bis 65 Tage Brutpflege.
Der Grüne Baumpython wir bis zu 20 Jahre alt.
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